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Februar-, März- und Mai-Ausgabe
Leserbriefe
Leserreaktionen zu den Beiträgen von Henning Andresen, Benjamin Luig und Armin Paasch in unserer März-Ausgabe, von Cletus Gregor Barié in der Februar-Ausgabe und von Karim Okanla und Edward Harris in der Mai-Ausgabe.
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Westafrika
Blutdiamanten
Ende April sprach ein UN-Sondergericht in Den Haag den ehemaligen liberianischen Präsidenten Charles Taylor wegen seiner Rolle im blutigen elfjährigen Bürgerkrieg in Sierra Leone schuldig. Der Handel mit Blutdiamanten war zentrales Thema des Prozesses, der zeigte, wie die Plünderung natürlicher Ressourcen bewaffnete Konflikte finanzieren und Menschenrechte international missachten kann.
Von Floreana Miesen
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Krisengebiete
Permanenter Konflikt
Indien ist der drittgrößte Produzent von Eisenerz und Kohle. Bergbau ist lukrativ, aber er zieht auch Konflikte nach sich: Menschen werden vertrieben, damit Firmen deren Land ausbeuten können. Die Gesetze zum Schutz der Umwelt und der Adivasis – Stammesvölker – bleiben wirkungslos.
Von Aditi Roy Ghatak
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Recht und Regierungsführung
Staatsaufgabe
Soziale Entwicklung hängt vor allem von Ressourcen ab. Dazu gehören menschliche Fähigkeiten und Potenzial ebenso wie Naturschätze. Politischer Wille und Amtsführung spielen aber auch eine Rolle. Der Staat muss mehr leisten, als geeignete Rahmenbedingungen für Märkte zu sichern.
Von Henning Melber
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Jugendliche
Schandfleck oder Überlebensstrategie
Fast überall auf der Welt sind Straßenhändler ein Merkmal städtischen Lebens. Während einige Arbeitslose ihren Lebensunterhalt so verdienen, sind andere schlicht Störenfriede oder Kriminelle. In Malawi haben sich Straßenhandel, Kriminalität und politischer Aktivismus auf erschreckende Weise vermischt – und Frauen sind am meisten bedroht.
Von Raphael Mweninguwe
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Amts- und Regierungsführung
„Eine bessere Vision“
Rohstoffreichtum erweist sich für viele Länder als Fluch, weil Eliten die Naturschätze ausbeuten, ohne sich um das Schicksal der Bevölkerung zu kümmern. Sie haben keinerlei Anreiz, Bildung zu fördern oder auch nur zu dulden. Aus Sicht des Oxforder Entwicklungsökonomen Paul Collier ist aber auch eine andere Dynamik möglich.
Interview mit Paul Collier
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