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Studenten leben in den schlimmsten Unterkünften Nairobis

von Alphonce Shiundu

In Kürze

Viele Studenten leben in Slums.

Viele Studenten leben in Slums.

In den schlimmsten Unterkünften Kenias wohnen oft Studenten, die vom Land in die städtischen Hochschulen kommen. Drei der größten öffentlichen Universitäten Kenias befinden sich in oder nahe der Hauptstadt. Viele Studenten können sich keine Studentenwohnung oder sonstige individuelle Unterkünfte leisten.

Sie mieten zu mehreren Häuser oder leben in Wohnheimen, die in Slums in Uni-Nähe liegen. Solche Unterkünfte sind billig, aber schlecht. Sanitäre Einrichtungen, Sicherheit und Schutz sind für Menschen, die ein Dach über dem Kopf brauchen, zweitrangig.

Für Hochschulabsolventen sieht es kaum besser aus. Als ich vor etwa 15 Jahren nach Abschluss der Uni nach Nairobi kam, wohnte ich bei meinen Cousins im Haus. Als ich dann einen Job hatte, zog ich zu meinem Bruder in eine Einzimmerwohnung in einem Arbeiterviertel.

Einige meiner neuen Kollegen hatten weniger Glück und lebten in Wohnheimen. Andere teilten sich zu mehreren einen Raum, der monatlich 5000 Kenianische Schilling (KES) (etwa 50 Dollar) Miete kostete. In diesen Räumen lagen dünne Matratzen auf dem Boden, auf denen man nachts schlief und bei Tag saß, es gab einen Herd mit einer 5-Kilo-Kochgasflasche, eine kleine Metallbox als behelfsmäßiges Bügelbrett und drei oder vier 20-Liter-Kanister mit Wasser zum Kochen, Baden und Putzen. Ansonsten füllten Kleidung, ein paar Gegenstände und ein Mülleimer den Raum aus. Bäder und Toiletten waren draußen und wurden meist von vielen Mietern gemeinsam genutzt.

Wer etwas mehr verdient, kann aus dem Mehrbettzimmer in ein Wohnschlafzimmer ziehen. Das sind Einzimmerwohnungen in anständigen Wohngegenden mit Toilette und Bad und oft einer Spüle in einer Ecke, die als Kochstelle dient. Diese kleinen Wohnungen kosten mit monatlich etwa 10 000 KES (100 Dollar) meist doppelt so viel Miete wie die sonstigen Einzimmerwohnungen.

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