Entwicklung und
Zusammenarbeit

Humanitäre Hilfe

Die Auswirkungen des Krieges in Sudan sind im Osten Tschads täglich zu spüren

Seit dem Ausbruch des Krieges in Sudan im Jahr 2023 mussten Millionen Menschen fliehen – viele davon in Nachbarländer. Zusammen mit dem International Rescue Committee (IRC) reiste unsere Redakteurin Katharina Wilhelm Otieno in die Grenzregion im Osten Tschads, wo sich die Lage nach massiven Hilfskürzungen verschlechtert.
Katharina Wilhelm Otieno im Erstaufnahmelager im tschadischen Adré an der sudanesischen Grenze. IRC
Katharina Wilhelm Otieno im Erstaufnahmelager im tschadischen Adré an der sudanesischen Grenze.

Rund 700 Patient*innen pro Tag – und ein Arzt: Das ist nur ein Beispiel dafür, wie knapp die Ressourcen für sudanesische Geflüchtete in Tschad sind. Fast 12 Millionen Menschen mussten seit dem Ausbruch des Krieges in Sudan vor drei Jahren fliehen. Obwohl Tschad zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, hat es in den letzten 20 Jahren immer wieder Hunderttausende Menschen aus der konfliktreichen sudanesischen Region Darfur aufgenommen. Die humanitäre Lage in der Grenzregion verschlechtert sich rapide, unter anderem aufgrund weltweiter Kürzungen der Budgets für humanitäre Hilfe.

Katharina Wilhelm Otieno von E+Z war im Januar in Tschad, um sich selbst ein Bild zu machen. Im Video sehen Sie einige ihrer Eindrücke.

Ihren vollständigen Augenzeugenbericht finden Sie hier.

Wenn Sie mehr über humanitäre Hilfe und die Lage nach den Hilfskürzungen vieler westlicher Regierungen erfahren möchten, werfen Sie einen Blick in unsere März-Ausgabe.

Die E+Z-Redaktion
euz.editor@dandc.eu

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