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Leserbriefe

von Kerstin Bücker, Claudio Schuftan

Tribüne, E+Z/D+C 2011/1, S. 33 f., Jeffrey Tyler Matuella: Gut gemeint, aber schädlich

Gerne möchten wir einige Aussagen aus dem Artikel korrigieren und sie in den richtigen Kontext stellen. Die Verteilung der Wasserfilter war Teil der Nothilfemaßnahmen nach dem Hurrikan Ida. In einer solchen Situation geht es nur darum, der betroffenen Bevölkerung schnellstmöglich Zugang zu sicherem Wasser zu ermöglichen. Deshalb lag der Schwerpunkt nicht wie in langfristigen Entwicklungsprojekten auf Nachhaltigkeit und der Schaffung neuer Einkommens­möglichkeiten – beides sind für UNICEF wichtige Kriterien in der Programmarbeit.

UNICEF legt außerdem Wert darauf, Hilfsgüter, soweit wie das möglich und sinnvoll ist, direkt im Land oder in der Region einzukaufen. Die im Artikel beschriebenen Wasserfilter wurden nicht wie im Artikel behauptet in den USA, sondern in Nikaragua gekauft. Berichte der lokalen Gesundheitsbehörden zeigen, dass nur ein geringer Teil der Filter während des Transports beschädigt wurde. Da Hygieneaufklärung ein wichtiger Schwerpunkt in allen UNICEF-Programmen ist, wurde auch die Verteilung der Wasserfilter von entsprechenden Maßnahmen begleitet.

Kerstin Bücker, UNICEF Deutschland, Köln.