Good News
Kenia als Vorreiter bei sauberer Energie und eine deutsche App zur Umgehung digitaler Zensur
Die Deutsche Welle hat eine App entwickelt, die es Nutzer*innen ermöglichen soll, digitale Zensur zu umgehen und auf DW-Inhalte in Ländern zuzugreifen, in denen Teile des Internets eingeschränkt sind. Auch wenn Regierungen ihre Blockademaßnahmen stetig weiterentwickeln, bietet die App eine vergleichsweise robuste Möglichkeit, informiert zu bleiben.
Sie vereint mehrere Funktionen, darunter ein integriertes VPN, keine Übertragung personenbezogener Daten, das Teilen von Artikeln via Bluetooth sowie einen Datensparmodus für Verbindungen mit geringer Bandbreite oder instabilem Netz. Um die Abhängigkeit von App-Stores zu verringern (die blockiert oder überwacht werden können), lässt sich DW Access entweder über Messengerdienste und Bluetooth weitergeben oder direkt unter www.access-unlocked.org herunterladen.
Kenia als Vorreiter für nicht-fossile Energieträger
Kenia hat sich innerhalb Afrikas zu einem Vorreiter im Bereich der sauberen Energie entwickelt. Das Land hat den Zugang zum Stromnetz in etwas mehr als einem Jahrzehnt bereits um 42 % gesteigert und dabei dafür gesorgt, dass der Großteil des Stroms aus nicht-fossilen Energiequellen wie Geothermie und Wasserkraft stammt.
Dies ist jedoch nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer umfassenderen Integration erneuerbarer Energien. Schwankende erneuerbare Energiequellen (Variable Renewable Energy, VRE) wie Wind- und Solarenergie machen bislang nur einen kleinen Teil der Stromerzeugung des Landes aus. Um deren Unvorhersehbarkeit und standortbedingte Einschränkungen auszugleichen, sind eine ausreichende Netzflexibilität und eine entsprechende Infrastruktur unerlässlich. Kenia befindet sich derzeit in der Mitte des sechsphasigen Rahmenplans der Internationalen Energieagentur, der es dem Land ermöglichen soll, die Zukunft seiner Energieversorgung besser zu sichern.
Über weitere gute Nachrichten berichten wir regelmäßig in unserer Good-News-Rubrik.
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