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Inklusion

Barrierefreiheit ist kein Kostentreiber

von Rainer Brockhaus

In Kürze

Der Chor der Schwesternschülerinnen singt zur Einweihung der Kinderaugenklinik in Bulawayo.

Der Chor der Schwesternschülerinnen singt zur Einweihung der Kinderaugenklinik in Bulawayo.

Barrierefreiheit ist für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen unabdingbar. Bei der Entwicklung von Infrastruktur sollte sie von Anfang an mitgedacht und umgesetzt werden.

Welche Chancen sich aus einer solchen Herangehensweise ergeben können, zeigt der von der CBM geförderte Bau einer neuen Kinderaugenklinik in Bulawayo im Süden Simbabwes. Unter enger Einbindung der Behörden vor Ort, der Klinik­direktion, des medizinischen Fachpersonals, eines lokalen Architekten und eines CBM-Fachberaters konnte der Neubau barrierefrei realisiert werden. Die Kosten dafür waren kaum höher als für ein nicht barrierefreies Gebäude – und deutlich niedriger als für einen nachträglichen Umbau.

Gleichzeitig fanden die Planer im Gespräch mit Gemeindearbeitern heraus, dass viele Begleitpersonen der in der Klinik behandelten Kinder im Freien übernachteten, weil es keine günstigen Unterkunftsmöglichkeiten gab. Mit Hilfe eines Spenders wurde auch dieses Problem gelöst und ein kleines Hostel gebaut.

Dieses Beispiel zeigt auf vorbildliche Art und Weise, wie durch die Einbindung verschiedener Interessengruppen die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und ihrer Angehörigen optimal berücksichtigt werden können.

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