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ZFD

Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern

von Martina Rieken

In Kürze

Der ZFD fördert das friedliche Zusammenleben, hier durch ein Kulturfestival im afghanischen Faizabad.

Der ZFD fördert das friedliche Zusammenleben, hier durch ein Kulturfestival im afghanischen Faizabad.

Zivile Konfliktbearbeitung ist ein Weg, um Spannungen in einer Gesellschaft abzubauen, Interessen auszutarieren und Frieden zu finden. Sie ist das Herzstück des Zivilen Friedensdienstes (ZFD).

Der ZFD ist ein Programm für Gewaltprävention und Friedensförderung in Krisen- und Konfliktregionen, das von der Bundesregierung gefördert und von neun deutschen Friedens- und Entwicklungsorganisationen umgesetzt wird. Seit 1999 setzt sich der ZFD für eine Welt ein, in der Konflikte ohne Gewalt geregelt werden. Aktuell sind mehr als 300 internationale ZFD-Fachkräfte in 43 Ländern tätig.

In vielen Fällen arbeiten die ZFD-Fachkräfte mit Menschen zusammen, die von Flucht und Migration betroffen sind (s. Haupttext). Zivile Konfliktbearbeitung wirkt präventiv, indem sie Gewalt vorbeugt und ein Zusammenleben unter schwierigen Bedingungen ermöglicht. Wenn Menschen dennoch fliehen müssen, kann zivile Konfliktbearbeitung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Fluchtfolgen zu mildern. Es gilt, Geflüchteten und allen Beteiligten mit gewaltfreien Mitteln zur Seite zu stehen: durch psychosoziale Hilfe, juristischen Beistand, den Schutz ihrer Unversehrtheit und die Wahrung der Menschenrechte.

Dort, wo Menschen Zuflucht finden, fördert zivile Konfliktbearbeitung das konstruktive Zusammenleben zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Wenn sich die Lage in der Heimat wieder stabilisiert und die Menschen zurückkehren, kann zivile Konfliktbearbeitung aufkommende Konflikte etwa zwischen Rückkehrenden und Daheimgebliebenen oder zwischen Tätern und Opfern schlichten. Auch dann hat sie das Potenzial, den erneuten Ausbruch von Gewalt zu verhindern und die Grundlagen für eine gemeinsame Zukunft zu schaffen.

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