Entwicklung und
Zusammenarbeit

Digital monthly 2/2026

Lebenswerte Städte

Fackelzug in Kolkata im August 2025, am Jahrestag der brutalen Vergewaltigung einer Ärztin in der Stadt.
Geschlechtergleichheit

Eine Stadt, in der Frauen Notfallknöpfe brauchen, ist nicht sicher

Von Crowd-Mapping-Daten bis KI-Überwachung – in indischen Städten gibt es immer mehr Tech-Sicherheitstools für Frauen. Für echten Wandel müssten allerdings öffentliche Räume für Frauen gestaltet und Geschlechternormen hinterfragt werden.

Bild von David Amen, inspiriert von den Favelas in Rio de Janeiro.
Urbanes Leben

Eine Stadt hat viele Gesichter

Was macht eine Stadt lebenswert? Die Probleme und Lösungsansätze in Nairobi sind in weiten Teilen typisch für Metropolen des Globalen Südens.

Straßenbild in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba.
Urbane Mobilität

Äthiopiens vielversprechende Zukunft zu Fuß und per Rad

Addis Abeba ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich eine Stadt verändern kann, wenn Zu-Fuß-Gehen und Radfahren ernst genommen werden. In den vergangenen Jahren hat die äthiopische Hauptstadt massiv in nicht motorisierten Verkehr investiert.

More Articles

Demonstration anlässlich der 8. UN Global Road Safety Week in Gaborone, Botswana, im Mai 2025.
Urbane Mobilität

Afrikas unterschätzter Weg zu nachhaltiger Mobilität

Zu-Fuß-Gehen und Radfahren sind die günstigsten, klimafreundlichsten und inklusivsten Fortbewegungsarten in Städten, werden aber weiterhin zu wenig berücksichtigt. Angesichts der zunehmenden Motorisierung gilt es, aktive Mobilität zu schützen und auszubau

Seilbahn in das einst gefürchtete Viertel „Comuna 13“.
Stadtplanung

Das Wunder von Medellín

Seilbahnen in die Randbezirke, Grünanlagen gegen die Hitze: Das kolumbianische Medellín steckt voller Ideen, wie man das Leben in der Stadt verbessern kann. Doch was haben die viel gelobten Projekte tatsächlich bewirkt?

David Amen engagiert sich sozial in Rio de Janeiro.
Künstler des Monats

David Amen arbeitet mit Jugendlichen in Rios Favelas

David Amen ist ein brasilianischer Graffitikünstler, Videoproduzent, Kunst- und Medienpädagoge. Zwei seiner Werke sind in der E+Z-Februarausgabe erschienen.

Radfahrer*innen versammeln sich während des World Car Free Day 2022 der Regierung des Bundesstaates Lagos.
Stadtverkehr

Wie Lagos sauberer und gesünder wird

Die Einwohner*innen der größten Stadt Nigerias leiden unter starker Luftverschmutzung, Staus und einer autozentrierten Stadtplanung. Lokale Initiativen entwickeln Ideen – von Citizen Science bis hin zu autofreien Tagen.

Die informelle Siedlung Mathare gehörte zu den Gebieten, die am stärksten von den Überschwemmungen betroffen waren.
Klimarisiken

Nairobis Fluten zeigten: Stadtplanung muss Armutsbetroffene einbinden

Klimakatastrophen treffen in Städten vor allem die Verwundbarsten. Erfahrungen aus Nairobi und anderen afrikanischen Städten zeigen, dass gemeinschaftsbasierte Planung die Resilienz stärkt und eine gerechtere sowie nachhaltigere Stadtentwicklung fördert.

In der Siedlung Tafara in Simbabwes Hauptstadt Harare arbeiten die Bewohner*innen daran, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.
Informelle Siedlungen

Wie marginalisierte städtische Gemeinschaften in Afrika Innovation vorantreiben

Während Afrikas Städte rasant wachsen, entwickeln Bewohner*innen informeller Siedlungen praktische Lösungen für die Herausforderungen, denen sie begegnen – von grundlegenden Dienstleistungen bis hin zur Klimaresilienz.

Tuk-Tuk-Lieferflotte eines südafrikanischen Supermarkts.
Mobilität

Wie Lieferdienste Städte verändern

Lieferdienste wachsen weltweit rasant. Die Arbeitsbedingungen sind oft schlecht, doch für viele bleibt die Branche eine bedeutende Einnahmequelle. Es ist wichtig zu analysieren, welche Auswirkungen der wachsende Sektor auf den städtischen Raum hat-