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Teenager-Schwangerschaften

Verheerende Konsequenzen

von Angelina Henrich, Moses Ntenga

In Kürze

Teenager-Schwangerschaften haben viele negative Folgen, sie erhöhen etwa die Müttersterblichkeit.

Nach dem jüngsten ugandischen Gesundheitsbericht sterben rund vier Prozent der 15- bis 19-jährigen Mädchen in Uganda während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes. Knapp ein Viertel aller Mädchen in diesem Alter werden schwanger, und ein Sechstel dieser Gruppe stirbt. Die Körper junger Mädchen sind oft noch nicht reif für eine Schwangerschaft und Geburt. Nach Angaben des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) werden in Uganda jedes Jahr 2000 neue Fälle von Fisteln registriert. Eine Geburtsfistel ist ein Loch zwischen Vagina und Blase, das entstehen kann, wenn das Baby zu lange im Geburtskanal feststeckt. Es führt zu Inkontinenz. Vermieden werden kann eine Geburtsfistel durch eine spätere Schwangerschaft sowie durch frühzeitige Vorsorgeuntersuchungen.

Neben ernsten oder sogar tödlichen Komplikationen haben Teenager-Schwangerschaften meistens den Abbruch der Schule zur Folge. Ohne die Unterstützung von Eltern und Lehrern können diese jungen Mütter ihre Schule nicht beenden, weshalb viele auch keine Berufsausbildung erhalten. Das führt sie in einen Teufelskreis der Armut.

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