Good News
Anerkennung des afghanischen Frauenfußballteams und Preis für Umweltaktivistinnen
Der Goldman Environmental Prize ist die wohl renommierteste Auszeichnung für Umweltaktivismus weltweit – und würdigt in diesem Jahr die zunehmend wichtige Rolle, die Frauen im Umweltschutz spielen. Jedes Jahr wird der Preis an je eine Person aus sechs Weltregionen vergeben. 2026 wurden Iroro Tanshi aus Nigeria, Borim Kim aus Südkorea, Sarah Finch aus England, Theonila Roka Matbob aus Papua-Neuguinea, Alannah Acaq Hurley aus den USA sowie Yuvelis Morales Blanco aus Kolumbien ausgezeichnet. Damit ging die mit 200.000 Dollar dotierte Auszeichnung erstmals seit ihrer Einführung im Jahr 1989 ausschließlich an Frauen.
Offiziell anerkanntes afghanisches Frauenfußballteam
Obwohl sich die FIFA zuletzt kaum als glaubwürdige Verteidigerin von Menschenrechten gezeigt hat, schuf sie im April mit einer Entscheidung einen Präzedenzfall: Sie erkannte ein Team geflüchteter Afghaninnen als offizielles afghanisches Nationalteam an – erstmals ohne Zustimmung des zuständigen Mitgliedsverbands. Das Team hatte 2025 bereits in Marokko bei der FIFA United Women’s Series gespielt, damals jedoch nur als „Afghan Women United“ ohne volle Anerkennung. Durch den neuen Status kann sich die Mannschaft nun für große Turniere wie WM, Asien-Cup und die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren.
Welche anderen eindrucksvollen politischen Geschichten der Fußball schreiben kann, beleuchten wir in unserer Juniausgabe von E+Z – bleiben Sie am Ball!
Über weitere gute Nachrichten berichten wir regelmäßig in unserer Good-News-Rubrik.
Das E+Z-Redaktionsteam
euz.editor@dandc.eu