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Nexus

Was zu beachten ist

von Fabian Böckler

In Kürze

Damit der Nexus-Ansatz im Tschadseebecken gelingen kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.

Die Menschen vor Ort müssen Vertrauen in die handelnden Akteure haben: Organisationen vor Ort werden nicht als humanitäre oder Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit wahrgenommen, sondern danach bewertet, ob sie die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung abdecken. In diesem Sinn ist es unabdingbar, die Menschen ins Zentrum aller Bemühungen zu stellen, ihre positiven Bewältigungsstrategien und Kapazitäten zu stärken sowie sie in Entscheidungsprozesse einzubinden.

Die Auswirkungen des Konflikts und der Krise müssen in ihrer Gesamtheit und in Hinblick auf die verschiedenen Gruppen der Betroffenen (aufnehmende Gemeinden, Binnenflüchtlinge, Flüchtlinge, rückkehrende Personen, verschiedene Vulnerabilität, Geschlechts- und Altersgruppen) differenziert analysiert werden.

Projekte und Programme müssen sowohl in Gebieten, die weiterhin vom Konflikt betroffen sind, als auch in Gebieten, die nicht betroffen sind, umgesetzt werden, um den Aufbau von Spannungen sowie die Ausweitung des Konflikts auf diese Gebiete zu verhindern.

Der Fokus auf einen ganzheitlichen Ansatz darf nicht davon ablenken, dass der humanitäre Bedarf in der Region weiterhin hoch ist und gedeckt werden muss. Besondere Dringlichkeit ist geboten, um Zugang zu den Bevölkerungsteilen zu erhalten, die aktuell von humanitärer Hilfe abgeschnitten sind. (fb)

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