Entwicklung und
Zusammenarbeit

Überblick

Globale Umwelt

Die ökologische Gesundheit unseres Planeten wiederherzustellen ist unerlässlich

In der Hindukusch-Himalaya-Region schmelzen die Gletscher

Globale Umwelt in der Krise

Unsere Gegenwart ist durch zunehmende Umweltzerstörung geprägt. Einige verheerende Trends sind von globaler Bedeutung und bedrohen die Zukunft der Menschheit als solche. Jeder Nationalstaat ist davon betroffen – und keiner kann die Herausforderungen allein bewältigen. Die Erderwärmung hat international die meiste Aufmerksamkeit auf sich gezogen, aber auch der Verlust der Biodiversität, die vermehrte Wüstenbildung oder die starke Zunahme von Abfällen sind große Herausforderungen.

Die internationale Gemeinschaft versucht, einige der wichtigsten Probleme in den Griff zu bekommen. Es wurden UN-Konventionen verabschiedet und eine Reihe fortlaufender multilateraler Verhandlungen etabliert. Leider hat sich die globale Umweltkrise weitgehend ungebremst verschärft. Die einkommensschwachen Länder sind in der Regel am stärksten betroffen, obwohl sie nur wenig zum Entstehen der Probleme beigetragen haben. 

Inhalt

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    Aktuelles

    Neue Beiträge zu Umweltthemen

    Die Wiederherstellung der ökologischen Gesundheit unseres Planeten ist unerlässlich. Ökologische Verbesserungen sind daher Kernbestandteile der Ziele für nachhaltige Entwicklung. Klimamaßnahmen allein genügen nicht, aber ohne sie bleiben alle anderen Entwicklungsziele der UN unerreichbar.

    Bild von David Amen, inspiriert von den Favelas in Rio de Janeiro.

    Urbanes Leben

    Eine Stadt hat viele Gesichter

    Was macht eine Stadt lebenswert? Die Probleme und Lösungsansätze in Nairobi sind in weiten Teilen typisch für Metropolen des Globalen Südens.

    Biodiversität schützen

    Auf Vielfalt kommt es an

    Biodiversität hat mehrere Dimensionen. Die Anzahl der verschiedenen Arten ist von Bedeutung, aber auch die große Vielfalt der Ökosysteme, in denen sie leben, sowie die genetische Diversität, die jede einzelne Art widerstandsfähig macht. Durch die Zerstörung der Natur setzt der Mensch seine eigene Existenz aufs Spiel. Letztlich hängt sogar die Ernährungssicherheit in Ländern mit hohen Einkommen vom Schutz der biologischen Vielfalt ab. Die Landwirtschaft kann nicht gedeihen, wenn die Ökosysteme versagen. Das UN-Übereinkommen über die biologische Vielfalt ist ebenso wichtig wie die UN-Klimarahmenkonvention.

    Sustainability

    How biogas is changing daily life in rural Rwanda

    In eastern Rwanda, biogas and hydroponic fodder systems are reducing reliance on firewood, improving air quality and creating new opportunities for women and young people while helping to restore the country’s forests.

    Klimagerechtigkeit

    Just Transition ermöglichen

    Obwohl die Menschheit genug Nahrungsmittel produziert, um alle zu ernähren, herrschen in armen ländlichen Gegenden Hunger und Unterernährung. Hinzu kommen Klimaschäden, die wahrscheinlich zu einer Verringerung des weltweiten Nahrungsmittelangebots führen werden. Es besteht Handlungsbedarf auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. Die Interessen der gefährdeten Bevölkerungsgruppen verdienen die Aufmerksamkeit der Politik. Gleichzeitig ist es notwendig, mehr Geld zu mobilisieren und den Übergang zu sauberer Energieerzeugung sowohl wirtschaftlich als auch sozial verträglich zu gestalten.

    Die informelle Siedlung Mathare gehörte zu den Gebieten, die am stärksten von den Überschwemmungen betroffen waren.

    Klimarisiken

    Nairobis Fluten zeigten: Stadtplanung muss Armutsbetroffene einbinden

    Klimakatastrophen treffen in Städten vor allem die Verwundbarsten. Erfahrungen aus Nairobi und anderen afrikanischen Städten zeigen, dass gemeinschaftsbasierte Planung die Resilienz stärkt und eine gerechtere sowie nachhaltigere Stadtentwicklung fördert.

    Wüstenbildung

    Verschlechterung der Bodenqualität verhindern

    Zunehmende Trockenheit und schnelles Bevölkerungswachstum verschärfen die Armut in einigen Teilen der Welt. Die Region um den Tschadsee am südlichen Rand der Sahara ist wohl das markanteste Beispiel. Während die dortige politische Krise viel Aufmerksamkeit erregt, werden die zugrunde liegenden ökologischen Probleme weitgehend ignoriert.

    Eine von einem Zyklon verwüstete Farm in Südmalawi.

    Ernährungssicherheit

    Malawis Kampf gegen den Hunger wird immer schwieriger

    Die Hungerkrise in Malawi spitzt sich zu. Die Ursachen haben sich über viele Jahre hinweg aufgebaut und sind eine Kombination aus extremen Wetterereignissen, wirtschaftlichem Druck und schwachen Strukturen in der Landwirtschaft.

    One Health

    Gesunde Umwelt, gesunde Menschen

    Globale Entwicklung scheitert, wenn die Menschen körperlich nicht fit sind. Aus diesem Grund steht die medizinische Grundversorgung seit jeher ganz oben auf der internationalen Entwicklungsagenda. Aufgrund der eskalierenden Umweltkrisen nehmen die Gesundheitsrisiken jedoch zu. Da die menschliche Gesundheit eng verknüpft ist mit der von Tieren und Ökosystemen, verdient der One-Health-Ansatz mehr Aufmerksamkeit. Ohne präventive Maßnahmen verschlechtern sich die gesundheitlichen Folgen, und die Gesundheitssysteme, die schon heute keinen universellen Zugang bieten, werden weiter überlastet.

    Kleingewerbliche Bergleute an einem Flussbett am Stadtrand von Harare.

    Bergbau

    Wie Simbabwes Goldrausch das Wasser vergiftet

    In Simbabwe führen steigende Goldpreise zu einem Boom im unregulierten Goldschürfen – mit hohen Kosten für Gesundheit und Umwelt.

    Die Herausforderung der Abfallwirtschaft

    Eine Kreislaufwirtschaft aufbauen

    Die Menschheit flutet den Planeten mit Müll, und das hat gravierende Folgen für Klima und Artenvielfalt. Wer informell Müll sammelt, weiß, was Abfall wert ist – im Gegensatz zu vielen politischen Entscheidungsträger*innen. Wir brauchen auf der ganzen Welt Vorschriften zur Durchsetzung der "3 Rs": „reduce“ (reduzieren), „reuse“ (wiederverwenden) und „recycle“ (wiederverwerten). Das Ziel ist der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, in der keine Abfälle mehr entsorgt werden müssen. Ein Teil der Herausforderung besteht darin, den informellen Sektor in einer Weise zu formalisieren, die den Massen von Menschen, die von ihm abhängen, bessere Lebensgrundlagen sichert.

    Waste management

    How plastic pollution threatens life around Lake Tanganyika

    Poor waste management in Bujumbura, Burundi’s largest city, sends plastic into waterways feeding Lake Tanganyika. For those living from the lake, pollution is a daily threat. Recyclers try their best, but struggle with the sheer amount of waste.

    DIGITALE MONATSAUSGABE ZU KLIMASCHUTZ

    DIGITALE MONATSAUSGABE ZU KLIMASCHUTZ

    Unsere Digitale Monatsausgabe 2024/03 befasst sich mit dem Thema Klimaschutz. Klicken Sie auf das Titelblatt links, um die Ausgabe kostenlos als PDF herunterzuladen.

     

    Die Beiträge unserer Autor*innen befassen sich unter anderem mit

    - der Medienberichterstattung zu Klimafragen in Zeiten multipler Krisen,

    - der Gefährdung erreichter Fortschritte beim Klimaschutz,

    - Schulschließungen aufgrund von Hitzewellen im Südsudan,

    - mangelndem Interesse am Klima trotz verheerender Katastrophen in Pakistan,

    - der Psychologie der Klimakommunikation und

    - dem lukrativen Geschäft hinter Klima-Desinformation.